ORCHESTRE DE PARIS
DANIEL HARDING Dirigent
ANTOINE TAMESTIT Viola


ANTOINE TAMESTIT (c) Julian Mignot

Das Orchestre de Paris gilt als das bedeutendste französische Orchester. Das Residenzorchester der neuen Philharmonie de Paris feiert in der aktuellen Saison sein 50-jähriges Bestehen. Die Reihe seiner Chefdirigenten liest sich wie das who-is-who der internationalen Pultgrößen: Charles Munch, Herbert von Karajan, Sir Georg Solti, Daniel Barenboim, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach und Paavo Järvi. 2016 wurde Daniel Harding der neunte Musikalische Direktor des Orchesters, mit innovativen Programmen schreibt er die Tradition des Orchesters fort, zu der natürlich auch die französische Musikgeschichte zählt. Einer deren zentralen Gestalten ist Hector Berlioz, dessen Programm-Symphonie "Harold en Italie" in geradezu fantastische Klangwelten führt. Die Geschichte des gebrochenen Titelhelden zählt zu den Schlüsselwerken der romantischen Symphonik, Harolds „Stimme“ ist die Bratsche, die beim Gastspiel in der Berliner Philharmonie vom französischen Bratschisten Antoine Tamestit gespielt wird.
Tamestit erregte internationale Aufmerksamkeit, als er in kurzer Folge eine Reihe bedeutender Wettbewerbe gewann, darunter der Primrose International Viola Competition sowie der Internationale Musikwettbewerb der ARD in München. Als Solist gastiert Antoine Tamestit inzwischen bei den führenden Orchestern der Welt. Vielbeachtet sind seine tiefgründige und natürliche Musikalität, sein unvergleichliches technisches Können, aber auch die vielgerühmte Schönheit seines farbenreichen und ausdrucksstarken Bratschentons.

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