ANNE-SOPHIE MUTTER Violine
KAMMERORCHESTER WIEN-BERLIN


ANNE-SOPHIE MUTTER c: Monika Höfler

In der Wertschätzung des Publikums und der internationalen Kritik gibt es nur zwei Orchester, die sich gegenseitig den Spitzenplatz streitig machen könnten: die Wiener und die Berliner Philharmoniker.
Es liegt in der Natur der Sache, dass in einer solchen Situation immer gern die Verschiedenheit der beiden Klangkörper hervorgehoben wird: geschmeidige Eleganz und Noblesse der Wiener, zupackendes, leidenschaftliches Spiel der Berliner, seidiger Streicherklang des einen, solistische Brillanz der Bläser des anderen Orchesters. Unter solchen Voraussetzungen scheint es nicht übertrieben, die Gründung des Kammerorchester Wien-Berlin als kleine Sensation zu feiern.
Sie geht zurück auf die Initiative Sir Simon Rattles, dessen Geburtstagswunsch, zu seinem 50. ein gemeinsames Konzert der Wiener und Berliner zu dirigieren, die beiden Klangkörper zusammenführte. Das gemeinsame Musizieren war so befruchtend, dass spontan der Wunsch nach einer Fortsetzung dieser Erfahrung entstand. Aus dieser Idee wurde das Kammerorchester Wien-Berlin geboren.
Sein Musizierideal ist es, kammermusikalische Delikatesse und sinfonische Größe zu vereinen. Doch das wesentlichste Element dieses Spitzenensembles liegt in seiner Philosophie begründet, in intensiver Zusammenarbeit einen einzigartigen künstlerischen Austausch zu Wege zu bringen, der für Publikum und Musiker gleichermaßen beglückend ist.

Mit Anne-Sophie Mutter, die gemeinsam mit dem Ensemble drei der ersten fünf Violinkonzerte Mozarts spielt, dürfte dies mehr als gelingen.

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In Zusammenarbeit mit First Classics Berlin

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