SCHUMANN QUARTETT
ANDREAS OTTENSAMER Klarinette


SCHUMANN QUARTETT (c) Kaupo Kikkas

Kinder spielen gerne. Dieser alten Erkenntnis genügt man landauf, landab in der Regel, indem man ein Füllhorn an Spielsachen ausschüttet. Anders bei der Familie Schumann: sie fügte dem Satz einfach ein kleines Wort hinzu: „Instrumente“. Und so kam es, dass sie fast genügend begabte Musiker hervorbrachte, um ein Streichquartett zu bilden. Aber eben nur fast. 2012 kam zu den drei Brüdern Mark, Erik und Ken Schumann, die seit ihrer frühesten Kindheit zusammen musizieren, die in Tallinn geborene und in Karlsruhe aufgewachsene Liisa Randalu als Bratschistin dazu.

Heute gehören die Vier als Schumann Quartett „ohne Wenn und Aber zu den besten Quartetten der Welt” (Süddeutsche Zeitung). Die Bindung zwischen den vier Musikern ist außergewöhnlich stark, die nonverbale Kommunikation ist das Herz des Ensembles, ein Blick und man weiß, wie der andere diese oder jene Stelle spielen möchte. Und dies ist bis in die letzte Reihe zu spüren, wie es Julia Kaiser in ihrer Morgenpost-Kritik nach dem letzten Berliner Konzert des Quartetts – im April mit Menahem Pressler – bestätigt: „Mozarts Streichquartett B-Dur ist gleich ein Schock an Präzision und technischer Durchdringung. (…) Was folgt, sind Pulsblitze von vier Persönlichkeiten, die jede mit einer eigenen Körperlichkeit in Erscheinung treten. Das Klanggewebe scheint manchmal zum Zerreißen gespannt, um dann wieder empor zu wallen. Die scherzhafte Unterhaltung des dritten Satzes gerät geistreich, als würden die Partner ein Fangespiel veranstalten.“

Diesmal ist Andreas Ottensamer, Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker, an ihrer Seite. Mit ihm spielen sie Carl Maria von Webers bezauberndes Klarinettenquintett.

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