FREIBURGER BAROCKORCHESTER
GOTTFRIED VON DER GOLTZ Violine und Leitung
DANIELA LIEB Flöte


DANIELA LIEB (c) Annelies van der Vegt

Was macht man, wenn man auf einer sehr anstrengenden Reise von Krankheit geschwächt und Langweile geplagt wird? Das achtjährige Wolferl komponierte in London und Den Haag 1764/65 seine ersten Sinfonien! Und es sind nicht irgendwelche „Jugendsünden“, sondern vollbesetzte und – wie bei Mozart so oft – unfassbar reife Kompositionen, voller Schwung und Leben, was auch daran liegen mag, dass Papa Leopold und der „Londoner“ Bach, Johann Christian, dem Buben über die Schulter schauten.

Mit dem dritten Flötenkonzert von Giuseppe Cambini und der d-Moll Sinfonia von J.Chr.Fr. Bach umgibt das Freiburger Barockorchester die Mozartschen Sinfonien mit jener Musik, die dem kindlichen Komponisten im Ohr gewesen sein mag. Die Sinfonia des „Bückeburger“ Bachs Johann Christoph Friedrich, der sich bereits intensiv mit der Musik Haydns und Mozarts auseinandersetzte, stammt ebenfalls aus den 1760er Jahren; in den 70ern entstand das 3. Flötenkonzert des in Paris wirkenden Cambini, mit dem Mozart bei seiner 2. Parisreise eine offene Rivalität pflegte. 

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In Kooperation mit der Gesellschaft der Freunde und Förderer des Freiburger Barockorchesters e.V.

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