FREIBURGER BAROCKORCHESTER
AMANDINE BEYER Violone & Leitung


(c) Oscar Vasquez

Mit L ’Europe galante läutete André Campra 1697 eine neue Ära der französischen Operngeschichte ein.

Bis dahin waren Lullys Musiktragödien („Tragédies en musique“) bei Hofe und außerhalb das musikalische Nonplusultra. Zum Einen erweiterte Campra die Musikdramen um noch umfangreichere Ballettszenen, zum Anderen griff er auch auf komische, burlesque Stoffe zurück. Die einzelnen Akte („Actes de ballet“) wurden entweder zusammenhängend oder unabhängig voneinander aufgeführt, da sie thematisch nur lose miteinander verbunden waren.

Zahlreiche Komponisten folgten Campras Vorbild und verfassten selbst sogenannte „Operas-ballets“, sodass eine eigene musikalische Tradition entstehen konnte.

Dennoch existierte die tragische Oper weiterhin, und so hören Sie an diesem Konzertabend, der von der französischen Violinistin Amandine Beyer geleitet wird, Instrumentalsuiten aus beiden kontrastierenden Gattungen.

 

14.01.2020 | 20 Uhr | Kammermusiksaal Berlin

 

 

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