ST. PETERSBURGER PHILHARMONIKER
YURI TEMIRKANOV Dirigent
FAZIL SAY Klavier


Fazil Say (c) Marco Borggreve

2016 wurde der Bonner Beethovenpreis an Fazil Say verliehen – und damit an einen Künstler, der nicht passender gewählt hätte sein können. Denn für den Vollblutmusiker ist Beethoven nicht nur pianistischer Fixstern und menschliches Vorbild, sondern auch seine bevorzugte Zauberformel, um eine persönliche Herzensangelegenheit voranzutreiben: den Dialog zwischen Kulturen und das Bekenntnis zu Idealen von Frieden und Freiheit. Wer derart glüht, kann Werke wie das 3. Klavierkonzert gar nicht oft genug spielen. Mit Schostakowitschs 6. Symphonie wird es auch für die St. Petersburger Philharmoniker persönlich: Im Winter 1939 präsentierte das Orchester, damals noch unter dem Namen Leningrader Philharmoniker, Schostakowitschs erstes großes Werk nach der erzwungenen Rückkehr zu den Maximen der linientreuen Kulturpolitik. Durch die doppelbödige Partitur navigiert der Grandseigneur Yuri Temirkanov, der das Elite-Orchester seit 1988 leitet.

 

Dienstag, 26.05.2020 | 20 Uhr | Berliner Philharmonie

PETERSBURGER PHILHARMONIKER

YURI TEMIRKANOV DIRIGENT

FAZIL SAY KLAVIER

Tschaikowsky Fantasieouvertüre Romeo und Julia (Version 1880)

Tschaikowsky Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1, b-Moll, op. 23

Rachmaninow „Symphonische Tänze” op. 45

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