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Massimo Zanetti, Dirigent © Gyeonggi Philharmonic Orchestra
Dirigent

Massimo Zanetti

Es war eine Aufführung von Beethovens 3. Symphonie unter der Leitung des legendären Claudio Abbado, die für den damals sechsjährigen Massimo Zanetti ein Initialerlebnis wurde: fortan stand sein Entschluss fest, Dirigent zu werden. So war es auch nur folgerichtig, dass sich Zanetti nach seinem Studium einen letzten Schliff als Assistent Abbados holte, bevor er erfolgreich begann, kontinuierlich eine eigene internationale Karriere aufzubauen.

Mit der Fähigkeit, in einem sehr analytischen Dirigat klug alle orchestralen Avanciertheiten auszuleuchten und meisterhaft Spannungsbögen zu entfalten, überzeugt Massimo Zanetti und schafft eine elektrisierende Präsenz sowohl auf dem Orchesterpodium als auch im Orchestergraben. Zanetti steht für hochgelobte Opernproduktionen und vielbeachtete Sinfoniekonzerte, begleitet von einer umfangreichen Diskografie. Dementsprechend lang ist auch die Liste international renommierter Orchester, Konzert- und Opernhäuser, die ihn kreuz und quer durch die Welt regelmäßig einladen – von Nordamerika bis in die Sowjetunion und von Stockholm bis nach Australien.

 

 

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Massimo Zanetti © Jino Park

Seit September 2018 ist Massimo Zanetti Musikdirektor des Gyeonggi Philharmonic Orchestra – einem der bedeutendsten Sinfonieorchester im asiatischen Raum.

Neben seinen Verpflichtungen als Musikdirektor gehören zu den Höhepunkten der Saison 2021/22 die Wiedereinladung an die Opèra de Monte-Carlo („Il Corsaro“) sowie zum Orchestra dell’Accademia Teatro alla Scala für die Saison der ‚Società dei Concerti‘ und zur Akademie am Teatro alla Scala, wo er das diesjährige Galakonzert dirigieren wird. Außerdem setzt er seine langjährige Zusammenarbeit mit der Berliner Staatsoper Unter den Linden fort, mit „La Traviata“ sowie, bereits zu Spielzeitbeginn, eine von der Presse als „fulminant“ und „anrührend“ beschriebenen und vom Publikum mit großem Jubel gefeierten „Madame Butterfly“.