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Manuel Fischer-Dieskau, Violoncello © Archiv
Violoncello

Manuel Fischer-Dieskau

Der in Berlin geborene Cellist Manuel Fischer-Dieskau erhielt seinen ersten Violoncello- und Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Nach der Ausbildung an der Hochschule der Künste Berlin bei Prof. Wolfgang Boettcher setzte er seine Studien bei Janos Starker in Bloomington, USA, und bei Arto Noras in Helsinki fort.

Mit 25 Jahren wurde er Mitglied des Cherubini-Quartetts. Mit diesem Ensemble konzertierte er auf fast allen bedeutenden Konzertpodien der Welt und nahm zahlreiche CD-Produktionen für EMI-Classics auf. Von 1998 – 2007 war er 1.Solocellist beim Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks (jetzt Deutsche Radio-Philharmonie), mit dem er vielfach als Solist hervorgetreten ist.

 

 

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Manuel Fischer-Dieskau © Archiv

Manuel Fischer-Dieskau hat als Kammermusikpartner an der Seite von Künstlern wie Christian Zacharias, Sabine Meyer, Tabea Zimmermann, Irena Grafenauer, Heinz Holliger, Radovan Vlatkovic, Katja und Marielle Labèque, Sarah Chang, Francois Leleux, Isabelle Faust und vielen anderen konzertiert.

Seit 1996 ist er Cellist des „Mullova-Ensembles” mit der Geigerin Viktoria Mullova. Dieses Ensemble trifft sich jährlich zu einer Konzerttournee und hat bereits zwei CD-Einspielungen mit Werken von J.S.Bach und Franz Schubert vorgelegt.

Manuel Fischer-Dieskau war als Interpret und Dozent Gast auf vielen internationalen Musikfestivals. Von 2005 – 2007 war er Dozent für Violoncello an der Hochschule für Musik des Saarlandes. Zum Wintersemester 2007/2008 wurde er als Professor für Violoncello und Kammermusik an die Musikhochschule der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz berufen.