Anna Lapwood ausverkauft
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Philharmonie

Anna Lapwood

Filmmusik auf der Orgel der Philharmonie Berlin

Werke von Hans Zimmer, John Williams, Rachel Portman, Ludovico Einaudi, Alan Menken u. v. m.
Das vollständige Konzertprogramm finden Sie weiter unten.

❗ Dieses Konzert ist ausverkauft. Restkarten sowie Stehplätze sind ggf. an der Abendkasse erhältlich. Merken Sie sich dieses Konzert in Ihrem Kalender vor!

Mittwoch, 25. Februar 2026

Philharmonie
Tickets ab 25,– €
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Konzertprogramm

  • Hans Zimmer: »Chevaliers de Sangreal« (aus »The Da Vinci Code – Sakrileg«)
  • Rachel Portman: »Flight«
  • Olivia Belli: »Limina Luminis« 
 
  • Benjamin Britten: Four Sea Interludes (arr. Lapwood)
i. Dawn
ii. Sunday Morning
 
  • Alan Menken: »The Bells of Notre Dame« (aus »Der Glöckner von Notre Dame«)
  • John Williams: »Duel of the Fates« (aus »Star Wars«)
  • Hans Zimmer: »Cornfield Chase« (aus »Interstellar«)
  • Ludovico Einaudi: »Experience«
  • Eugene Gigout: Toccata
 
  • Hans Zimmer: Suiten aus »Fluch der Karibik«
i. Hoist the Colours/Davy Jones
ii. Jack Sparrow
iii. One Day
iv. Drink up, me hearties, yo ho!

 

*Änderungen vorbehalten

Über ihr Konzertprogramm ergänzt Anna Lapwood ...

»In den letzten Jahren habe ich zahlreiche Filmmusik-Transkriptionen geschrieben – speziell für die Orgel der Royal Albert Hall in London. Auch wenn ich die Arrangements mit genau dieser Orgel im Hinterkopf erstellt habe – inklusive spezieller Farben wie große Trommel, Carillon oder Röhrenglocken –, lassen sich viele Stücke wunderbar auf unterschiedlichsten Orgeln spielen. Es macht mir riesige Freude, sie jeweils etwas anzupassen, je nachdem, wo ich gerade spiele – auf Orgeln auf der ganzen Welt.«

– Anna Lapwood

Hans Zimmer: »Chevaliers de Sangreal« (aus »The Da Vinci Code – Sakrileg«)

»Wir alle haben diese Musikstücke, die tief mit einer Kindheitserinnerung verbunden sind – fast so, als hätten sie uns geformt. Chevaliers De Sangreal ist so eines für mich.

Ich erinnere mich noch genau, wie ich den Film das erste Mal mit meiner Familie gesehen habe. Die Musik hat mich sofort gepackt – emotional, überwältigend. Ich wollte verstehen, wie diese Musik funktioniert, also saß ich abends mit einer Taschenlampe und Notenpapier im Bett, habe die Harmonien aufgeschrieben und versucht zu begreifen, wie Hans Zimmer durch Wiederholung und Instrumentierung so viel Emotion erzeugt. Jedes Mal, wenn ich dieses Stück spiele, bekomme ich wieder Gänsehaut – genau wie beim ersten Hören.«

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Rachel Portman: »Flight«

Das Stück »Flight« entstand in Zusammenarbeit mit Jess Gillam (Saxophonistin und Moderatorin) und der Oscar-prämierten Komponistin Rachel Portman. 

Es ist für Sopransaxophon und Orgel arrangiert und erscheint auf dem neuen Album »Firedove« von Anna Lapwood, das am 30. Mai 2025 veröffentlicht wurde.

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Olivia Belli: »Limina Luminis«

»Dieses Werk hat Olivia Belli für mein erstes Solo-Rezital bei den BBC Proms 2023 geschrieben – und seitdem begleitet es mich fast durch jedes Konzert. Ich spüre eine tiefe emotionale Verbindung zu dieser Musik. Wenn ich es spiele, stelle ich mir die innere Reise eines Astronauten vor, kurz vor dem Flug ins All. Es fühlt sich an, als wären wir in seinem Kopf – spüren seine Aufregung, seine Zweifel, seine Hoffnung.


Der Anfang klingt nach einer Mischung aus Nervosität und Vorfreude, die sich langsam aufbaut. Immer stärker wird das Gefühl – bis hin zu Stolz und Entschlossenheit, spürbar in den Melodien, die zwischen Händen und Füßen wandern. In der Mitte verdichtet sich alles, wird laut – das ist der Moment des Starts: die Rakete hebt ab, ein mächtiger Klangrausch. Und dann – völlige Stille. Alles fällt zurück auf ein einziges C. Langsam lichtet sich der Klang, und eine neue Melodie wird hörbar. Das ist der Moment, in dem der Astronaut die Umlaufbahn erreicht hat – alles ist still, und er sieht die Erde zum ersten Mal von oben.«

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Benjamin Britten: »Four Sea Interludes« (arr. Lapwood)

i. Dawn
ii. Sunday Morning
 
»Als Kind habe ich viele Urlaube in Aldeburgh verbracht – mit Wind, Regen und langen Spaziergängen am Strand. Mein Vater ist in Suffolk aufgewachsen und hat als Junge sogar einmal für Britten in der Orford Parish Church Geige gespielt. Die Four Sea Interludes waren die ersten Werke von Britten, mit denen ich mich intensiv beschäftigt habe – als Harfenistin in einem Orchester. Ich war sofort fasziniert, wie präzise Britten den Charakter dieser Landschaft eingefangen hat: das Rauschen des Meeres, das hektische Treiben an einem Sonntagmorgen mit Kirchenglocken im Hintergrund.
 
Einige Jahre später wurde ich eingeladen, beim Aldeburgh Festival ein Konzert zu spielen – mit dem wenigen Orgelrepertoire, das Britten geschrieben hat. Ich hatte Lust, Dawn zu transkribieren. Aus diesem kleinen Projekt wurde schnell mehr – ein Jahr später waren alle vier Interludes für Orgel übertragen. Die letzten Wochen dieser Arbeit habe ich nachts in der Ely Cathedral verbracht, stundenlang an der Orgel, ausprobiert, verändert, gefeilt.«
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Alan Menken: »The Bells of Notre Dame« (aus »Der Glöckner von Notre Dame«)

»Ich liebe den Disney-Film ›Der Glöckner von Notre Dame‹ (1996) schon seit vielen Jahren – vor allem wegen seiner grandiosen Musik. Die Eröffnungsszene ist einfach mitreißend: Drama auf dem Bildschirm, und gleichzeitig diese gewaltige musikalische Kommentierung. Genau diese Szene habe ich für Orgel arrangiert.

Ich habe versucht, möglichst viel von der Originalinstrumentierung beizubehalten, weil sie so viel zur Erzählung beiträgt. Dafür braucht man allerdings eine recht große Orgel – idealerweise mit mindestens drei Manualen!«

Bild
Anna Lapwood Notre Dam

 

John Williams: »Duel of the Fates« (aus »Star Wars«)

Hans Zimmer: »Cornfield Chase« (aus »Interstellar«)

»Dieses Stück ist für mich etwas ganz Besonderes – es war eines der ersten Filmmusikstücke, das ich für Orgel bearbeitet habe. Und es war der Anfang einer spannenden Reise voller neuer Entdeckungen. Ich spielte damals ein Konzert in der Temple Church in London – dort, wo der Soundtrack ursprünglich aufgenommen wurde – und probierte spontan ein bisschen Cornfield Chase aus. Ich postete einen kurzen Clip auf TikTok – und plötzlich war da dieses enorme Echo. Ab da war für mich klar: davon möchte ich mehr machen.

Ich mag dieses Stück besonders, weil es eine sanfte, fast intime Seite der Orgel zeigt. Die linke Hand spielt zarte Streicher, die rechte handflirrende Flöten – es ist schön, Menschen zu zeigen, wie facettenreich die Orgel klingen kann. Auch die leisen Farben tragen enorme emotionale Kraft in sich – manchmal mehr als jede bombastische Klangwelle.«
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Hans Zimmer: Suiten aus »Fluch der Karibik«

i. Hoist the Colours/Davy Jones
ii. Jack Sparrow
iii. One Day
iv. Drink up, me hearties, yo ho!
 
»Als Teenager haben meistens mein Vater oder mein Bruder entschieden, welche Filme wir abends schauen – und als Fluch der Karibik auf dem Programm stand, war ich erst skeptisch: Ich dachte, das wäre mir zu gruselig. Aber ich war sofort begeistert – und der Soundtrack wurde schnell zu meinem Lieblingsalbum. Ich habe ihn fast täglich auf dem Schulweg gehört.

In den Filmen spielt Davy Jones eine berühmte Orgel auf seinem Schiff, der ›Flying Dutchman‹ – eines der bekanntesten Orgelbilder in der Filmmusik überhaupt. Entsprechend oft wird dieses Stück von mir gewünscht! Ich liebe es auch, dass Hans Zimmer hier eine kleine Hommage an Bachs ›Toccata in d-Moll‹ eingebaut hat – ein weiteres Stück, das ganz oben auf meiner Wunschliste steht.«
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Philharmonie

Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin