Philharmonie
Seit der Eröffnung im Oktober 1963 schlägt das musikalische Herz Berlins im Großen Saal der Philharmonie. Entworfen von Hans Scharoun besticht das Gebäude durch seine unkonventionelle Erscheinung in leuchtendem Gelb – eine zur damaligen Zeit vollkommen neuartige Konzeption, die bis heute als Vorbild für Konzerthäuser in der ganzen Welt dient.
Das Zusammenspiel verschiedenster Formen, der sich zu allen Seiten hin öffnende Raum und die beachtliche Raumhöhe von 22 Metern machen den Großen Saal zu einer der eindrucksvollsten Raumschöpfungen des letzten Jahrhunderts. Den Mittelpunkt des 2250 Plätze fassenden Saals bildet das Podium mit den Musikern: ein »Tal, auf dessen Sohle sich das Orchester befindet, umringt von den ansteigenden Weinbergen« der Zuschauerblöcke, so die Vision des Architekten.
Die teils gegenläufige Anordnung verschiedenster Raumelemente mit reflektierenden, gewölbten Flächen und Stufungen sorgt für eine konzentrierte Akustik und gleichmäßige Hörbarkeit.