Jan Lisiecki
Klavierabend
»World (of) Dance«
- Martinů: »Drei tschechische Tänze«
- de Falla: »Danza española« Nr. 1 aus „La Vida Breve«
- Szymanowski: »Vier polnische Tänze«
- Schubert: »16 deutsche Tänze«
- Bartók: »Rumänische Volkstänze«
- Ginastera: »Danzas Argentinas« op. 2
- Chopin: Walzer Es-Dur op. 18 »Grande valse brillante«
- Brahms: Walzer gis-moll op. 39/3
- Chopin: Walzer Nr. 2 a-moll op. 34/1 »Grande valse brillante«
- Brahms: Walzer As-Dur op. 39/15
- Piazzolla: »Libertango«
- Albéniz: Tango Nr. 2 aus »España« op. 165
- de Falla: »Danza ritual del fuego« (»Feuertanz«)
- Chopin: Polonaise As-Dur op. 53
Tanzende Tasten: Von Walzern bis Tangos
Die Presse schwärmt von Jan Lisiecki als »begnadetem Rhetoriker« am Klavier (Münchner Merkur) oder einem Pianisten, der »jenseits plakativer Virtuosität« wirke und dafür gefeiert werde (Süddeutsche Zeitung). Tatsächlich liegt dem 30-jährigen Kanadier seit vielen Jahren weltweit ein Publikum zu Füßen, das sein ebenso intelligentes wie ergreifend klares Spiel schätzt. Kein Wunder, schließlich könne er »die Welt in einem einzigen Akkord abbilden« (Süddeutsche Zeitung). Gut dokumentiert ist diese Ausnahmekarriere seit 15 Jahren in zahlreichen Einspielungen bei der Deutschen Grammophon.
Unter dem Titel »World (of) Dance« widmet sich Lisiecki in seinem Klavierabend im Kammermusiksaal Tänzen aus verschiedenen europäischen und südamerikanischen Kulturen.
Dabei spannt der Pianist mit Tangos, Volkstänzen, Polonaisen und Walzern den Bogen von Schubert über Brahms bis Ginastera und Piazzolla. Die packende Leidenschaft und der ansteckende Enthusiasmus des jungen Tastenstars sorgen für beschwingte Hörerlebnisse und vielleicht sogar ein (innerlich) tanzendes Berliner Publikum.
Unter dem Titel »World (of) Dance« widmet sich Lisiecki in seinem Klavierabend Tänzen aus verschiedenen europäischen und südamerikanischen Kulturen.
Sie haben ein umfangreiches Repertoire von Beethoven, Chopin und Mozart aufgeführt und aufgenommen, aber Ihr Programm »World (of) Dance« wirkt besonders frisch. War das Ihre Idee? Wie ist es entstanden?
Jan Lisiecki:
»Meine Programme entstehen meistens auf eine ziemlich glückliche, fast zufällige Weise. Ich starte mit einer Idee und vielleicht einem oder zwei Stücken, die ich unbedingt spielen möchte. Von dort aus beginnt das Programm dann durch Recherche und Nachdenken zu wachsen.
Bei »World (of) Dance« kamen mir sofort bestimmte Tänze in den Sinn – Polonaisen, der Krakowiak, polnische Tänze jenseits von Chopin, und natürlich Tango mit Piazzolla.
Bei weiteren Recherchen habe ich eine unglaubliche Bandbreite an tanzinspirierten Werken entdeckt: Schubert, Ginastera und viele andere Komponisten aus aller Welt. So wurde es eine Reise durch verschiedene Kulturen und Traditionen, und ich freue mich sehr darauf, das mit dem Publikum zu teilen.«
Eine spaßige Frage – stellen Sie sich vor, eine Gruppe Tangotänzer taucht plötzlich bei einem Ihrer Konzerte auf und beginnt zu Ihrem Spiel zu tanzen. Haben Sie sich das schon einmal vorgestellt?
Jan Lisiecki:
»Oh mein Gott, ich glaube, ich wäre total abgelenkt. 😄 Ich müsste wahrscheinlich aufhören zu spielen. Tangos sind unglaublich packende Tänze.
Das ist ja das Ziel: Die Frau zieht einen völlig hinein, und der Mann schafft die Struktur im Tanz. Es ist ein unglaublicher Tanz. Ich wäre einfach aus dem Takt und müsste sofort aufhören.
Sie dürfen gern tanzen – ich bin sicher, es wäre unglaublich unterhaltsam und ein unvergesslicher Moment! Ich sage nicht »bleibt auf euren Plätzen«, denn ein Konzert sollte ein offener und flexibler Moment sein. Und hey, ich kann das Stück immer noch ein anderes Mal ohne sie spielen (lacht).«
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