Kit Armstrong Interview Hinweis
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Kammermusiksaal

Le Concert Olympique

»Beethoven 1807«

Kit Armstrong, Klavier

  • Bach: Präludium und Fuge Nr. 15 G-Dur BWV 884
  • Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58
  • Beethoven: Sonate Nr. 23 f-moll op. 57 »Appassionata«
  • Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67 »Schicksalssymphonie«
Jan Caeyers, Leitung

Donnerstag, 26. Februar 2026

Kammermusiksaal
Tickets ab 45,– €
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Jan Caeyers und Kit Armstrong © Koen Bauters

Kit Armstrong und das goldene Jahr Beethovens

Seit Kit Armstrong vor über 20 Jahren die Weltbühne der Musik betreten hat, übt seine Interpretationskunst mindestens genauso viel Faszination aus wie der Fakt, dass der Pianist eine eigene Kirche besitzt. Mit ihr begann Armstrongs einmalige Erfolgsgeschichte: St. Thérèse im nordfranzösischen Städtchen Hirson wurde zu einem sozio-kulturellen Zentrum, wo er lebt, Konzerte gibt und interdisziplinäre Projekte veranstaltet. Der Künstler, der außerdem Physik, Chemie und Mathematik studierte, tritt mit den besten Orchestern der Welt auf und hat enge künstlerische Partnerschaften mit führenden Instrumentalisten und Sängern aufgebaut. 
 
In der Saison 2025/26 kommt der »unbegrenzt wandlungsfähige« (Deutschlandfunk) Tastenkünstler mit dem Orchester »Le Concert Olympique« nach Berlin und hat sein neues Programm »Beethoven 1807« im Gepäck. Gemeinsam mit Jan Caeyers präsentiert er Werke des großen Komponisten – allesamt jenem goldenen Jahr 1807 entsprungen.
 

Das Konzert »Beethoven 1807« ist Teil von »Beethoven27«.

Dieses Großprojekt verbindet die 27 Mitgliedstaaten der Europäischen Union durch 27 Schlüsselwerke Ludwig van Beethovens.
Kit Armstrong
Kit Armstrong © Marco Borggreve

Warum 1807? Welche Bedeutung hat dieses Jahr, und steckt dahinter vielleicht eine größere künstlerische Idee?

Kit Armstrong:

»Im Rahmen dieses Projekts werden einzelne Jahre aus Beethovens Leben beleuchtet. Das Projekt »Beethoven27« ist ein Kapitel in unserem musikalischen Leben – von mir und von Jan Caeyers. Unser Vorhaben umfasst Konzerte, die innovative Programme verfolgen, sowie weitere Aktivitäten, die heutigen Menschen Beethovens Werk und Geist näher bringen sollen, z. B. Schulprojekte oder Forschungen mit KI.

Die Konzerte mit dem Orchester zeigen bekannte Hauptwerke von Beethoven. Als Jan Caeyers und ich uns 2024 kennenlernten, wussten wir, dass wir hiermit eine einmalige Chance hatten, etwas Größeres über mehrere Jahre zu gestalten: Beethovens Universum neu zu entdecken und mit unserem Publikum zu teilen.«

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Kit Armstrong © Marco Borggreve

Gibt es einen bestimmten Satz im 4. Klavierkonzert, der Sie beim Spielen besonders berührt?

Kit Armstrong:

»Der zweite Satz gehört sicherlich zu den originellsten und gelungensten Entwürfen der Musikgeschichte. In diesem berühmten Satz stehen Klavier und Orchester in einem spannenden Gegensatz: Das Orchester spielt ein punktiertes Thema mit straffem, fast unfreundlichem Charakter, während das Klavier mit sanften, träumerischen Phrasen antwortet.

Wie sich der Konflikt im Verlauf des Satzes löst, ist wirklich genial – typisch für Beethoven. Damit meine ich: Einerseits ist es tiefgehend, andererseits sofort zugänglich. Für mich ist das eine von Beethovens größten Errungenschaften.«

 

»Beethoven 1807«: Ein neuer Blick auf Beethoven

Hier geht’s zum Interview

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Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin