Igor Levit
spielt die fünf Klavierkonzerte von Sergej Prokofjew an drei aufeinanderfolgenden Abenden
Ein Mammutprojekt, das die gesamte kompositorische Entwicklung des russischen Meisters nachzeichnet. Eine körperliche und geistige Höchstleistung, die man nur einmal erleben wird – ein wahres Once-in-a-Lifetime Ereignis, das sämtliche Erwartungen sprengt. Begleitet vom Budapest Festival Orchestra unter dem Dirigat von Iván Fischer entfaltet sich die ganze Bandbreite von Prokofjews Schaffen: von scharfer, atemberaubender Kälte bis hin zu tief empfundener menschlicher Wärme.
Drei Abende, die Maßstäbe setzen, musikalische Grenzen neu definieren – und Berliner Musikgeschichte schreiben werden.
Für leidenschaftliche Hörer, die Musik nicht einfach konsumieren, sondern ein Ereignis und ein Kapitel Musikgeschichte erleben möchten: Sichern Sie sich jetzt dieses Konzert-Erlebnis – als Einzelkarten oder im Paket ab 198 €.
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Am 1. Abend ...
Klavierkonzerte Nr. 1 und 5 · Symphonie Nr. 5
Das Klavierkonzert Nr. 1 markiert Prokofjews Debüt als Konzertpianist und Komponist zugleich: Er spielte das Werk selbst bei der Uraufführung 1912 in St. Petersburg. Das Konzert ist voller jugendlicher Kühnheit: rasante Läufe, scharfe harmonische Wendungen und ironische Momente zeigen schon hier seine charakteristische Mischung aus Virtuosität und Witz.
Das Klavierkonzert Nr. 5, komponiert 1932, gehört zu den technisch anspruchsvollsten Werken Prokofjews. Die Uraufführung in Berlin unter Wilhelm Furtwängler verschaffte dem Konzert sofort internationale Aufmerksamkeit. Rhythmische Raffinesse, lyrische Passagen und orchestrale Brillanz machen es zu einem Kaleidoskop kontrastreicher Stimmungen – ein Höhepunkt im Klavierrepertoire des 20. Jahrhunderts.
Die Symphonie Nr. 5, geschrieben 1944, ist Prokofjews monumentales Zeugnis des Zweiten Weltkriegs: triumphal, energisch und gleichzeitig emotional tiefgründig. Sie zeigt, wie Prokofjew große Geschichte in Musik übersetzt, ohne die pianistischen Meisterwerke aus dem Blick zu verlieren.
Am 2. Abend ...
»Ouvertüre über hebräische Themen« · Klavierkonzert Nr. 3 · »Cinderella«
Die »Ouvertüre über hebräische Themen« verbindet Volksmelodik mit orchestraler Raffinesse. Prokofjew transformiert bekannte Motive in eine eigene Klangsprache und zeigt damit sein Interesse an kultureller Vielfalt.
Sein Klavierkonzert Nr. 3 gilt als eines seiner populärsten und virtuosen Werke. Es wurde 1921 uraufgeführt, und Prokofjews innovative Harmonik, scharfe Rhythmen und humorvolle Einfälle machten das Konzert sofort zu einem Publikumsliebling. Pianisten lieben es wegen seiner Kombination aus technischer Brillanz und musikalischem Witz.
- Die Ballett-Suite aus »Cinderella« enthält die bekanntesten Tanzszenen des Balletts: von schwebender Romantik bis zu lebhaften, leicht grotesken Momenten. Sie zeigt Prokofjews einzigartige Fähigkeit, Erzählung, Charakterzeichnung und Musik zu vereinen, ohne die Virtuosität zu vernachlässigen.
Am 3. Abend ...
»Liebe zu den drei Orangen« · Klavierkonzerte Nr. 2 und Nr. 4 · »Symphonie classique«
Die Symphonische Suite aus »Die Liebe zu den drei Orangen« entfaltet Prokofjews grotesken Humor: absurd, charmant und melodisch einprägsam. Sie zeigt seine Fähigkeit, Bühnenmusik in eigenständige Konzertform zu übertragen.
Das Klavierkonzert Nr. 2 ist ein radikales, höchst virtuos angelegtes Werk. Prokofjew spielte es selbst 1913 in St. Petersburg. Mit dissonanten Harmonien, ungewohnten Rhythmen und extremen Läufen war es seiner Zeit weit voraus und gilt heute als eines der aufregendsten Klavierkonzerte des frühen 20. Jahrhunderts.
Das Klavierkonzert Nr. 4 »Für die linke Hand«, komponiert für Paul Wittgenstein, wurde erst nach Prokofjews Tod in Berlin uraufgeführt (1956, Siegfried Rapp, West-Berliner Radio-Symphonieorchester). Trotz nur einer Hand erzeugt es orchestrale Fülle und Raffinesse – ein beeindruckendes Zeugnis seiner Kreativität.
Die Symphonie Nr. 1 »Symphonie classique« rundet den Block ab: charmant, formal elegant, mit feinem Humor. Sie zeigt Prokofjews Fähigkeit, Tradition mit Moderne zu verbinden – ein Frühwerk voller Selbstbewusstsein und Witz.
Ein wahres Once-in-a-Lifetime-Ereignis, das sämtliche Erwartungen sprengt. Begleitet vom Budapest Festival Orchestra unter dem Dirigat von Iván Fischer.
Hinweis
Beim »Zyklus Prokofjews Klavierkonzerte« handelt es sich um ein einmaliges Angebot, das den Besuch aller drei Konzerte zu einem exklusiven Preis ermöglicht. Bitte beachten Sie, dass dieser Zyklus in der kommenden Saison nicht erneut angeboten wird und daher keine automatische Verlängerung erfolgt.
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