Alexander Malofeev
Alexander Malofeev
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Philharmonie

Wiener Symphoniker

Alexander Malofeev, Klavier

Petr Popelka, Leitung

  • Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5 Es-Dur op. 73
  • Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Zugabe

»Es gibt so Abende, da werden die Uhren neu gestellt ...«, lautet der Beginn einer Kritik der Tageszeitung Der Standard anlässlich eines Konzerts im Wiener Musikverein 2022. 

 

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Alexander Malofeev © Xenie Zasetskaya

Es spielte der damals 21-jährige Alexander Malofeev – als Einspringer für eine prominente Kollegin. Die Kritik bescheinigte dem Pianisten gar das Einläuten einer »Klavierweltrevolution«. Der junge Künstler geht in der Tat unbeirrbar seinen Weg, seit er mit 13 Jahren den renommierten Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für junge Künstler in Moskau gewann. Mittlerweile ist er »ganz oben« angekommen, denn er begeistert mit brillanter Technik und als »Lyriker mit einem Zug zur Schwärmerei« (Die Presse). Dabei ist es ein wahrer Glücksfall, dass Alexander Malofeev derzeit auf den Konzertpodien der Welt auftreten kann. Denn seit Ausbruch des Ukraine-Krieges befindet sich Malofeev im künstlerischen Exil. Unmittelbar nach Kriegsausbruch kam er in Berlin unter und konnte dort Fuß fassen. 

Beim Konzert in seiner neuen Heimatstadt präsentiert er sich mit Beethovens 5. Klavierkonzert. Begleitet wird er von keinen Geringeren als den Wiener Symphonikern unter der Leitung ihres Chefdirigenten Petr Popelka, der mit fesselnder Energie und natürlicher Musikalität überzeugt.

»Das Wort „außergewöhnlich“ reicht bei ihm nicht aus. Malofeev ist ganz Kind seiner Zeit – und zugleich weit darüber hinaus. Kaum 24 Jahre alt, offenbart er eine künstlerische Reife, die jedes Repertoire mühelos zu durchdringen scheint.«

- Scherzo

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© Peter Rigaud

2025 feiern die Wiener Symphoniker ihren 125. Geburtstag!

Mit ihrer traditionsreichen Geschichte, ihrem Mut zu eigener Haltung und ihrer Freude am Entdecken sind die Wiener Symphoniker das schlagende Herz der Klassikmetropole Wien. Der 1900 ins Leben gerufene Klangkörper begegnete den Herausforderungen des 20. Jahrhunderts von Beginn an selbstbewusst. Dazu gehörte zunächst ein souveräner Umgang mit der Vergangenheit: So präsentierten die Symphoniker als erstes Orchester in Wien alle Symphonien Beethovens in einem Zyklus.

Im Jahr ihres 125-jährigen Bestehens setzen die Wiener Symphoniker einen weiteren Akzent in der langjährigen Verbindung der beiden Musikstädte an Donau und Spree: Seit ihrem Gastspiel bei den 24. Berliner Festtagen im Ostteil der Stadt am 12. Oktober 1980, als sie die Uraufführung von Gottfried von Einems »Ludi Leopoldini« präsentierten, hat das Orchester seine musikalische Beziehung zu Berlin kontinuierlich vertieft.

Beschlossen wird der Abend mit Beethovens von mitreißenden Tanzrhythmen geprägter 7. Symphonie, die für Richard Wagner als »Apotheose des Tanzes selbst« galt.

»Damit Musik auf höchstem Niveau gespielt werden kann, müssen die Leute offen sein. Und die Wiener Symphoniker sind nicht nur das – sie sind darüber hinaus hungrig danach, auf einer besonderen Ebene zusammenzuarbeiten.«

Petr Popelka, Chefdirigent der Wiener Symphoniker

Philharmonie

Herbert-von-Karajan-Straße 1
10785 Berlin